Was ist Erfüllung?

Was bringt mich zur Erfüllung und was macht mich so richtig glücklich im Leben?

Hast Du Dir die Frage schonmal beantwortet? 

Was bringt Dich zur absoluten Erfüllung? Was hält an und macht Dich glücklich? 

▢ Lohnerhöhung

▢ Mehr Freiraum in der Arbeit

▢ Mehr Anerkennung

▢ Eine höhere Stelle

▢ Eine Doktortitel

▢ Ein größeres Haus

▢ Ein moderneres Auto

▢ Mehr Zeit

▢ Ein Urlaub in der Karibik

▢ Eine lobende Ehefrau

▢ Ein liebender Ehemann

▢ Ein Baby

▢ Erfolgreiche Kinder

▢ Ein attraktiveres Aussehen

▢ Weniger Rückenschmerzen

▢ Gewichtsabnahme 

▢ ______________________

Wenn wir uns anhören, was Gilbert Wilson in Current Directions in Psychology Science schreibt, dann sagt er: “Oft ist es so, dass das was wir glauben, dass es uns viel mehr glücklicher machen würde, in der Tat und beim Eintreffen gar nicht viel glücklicher macht.” 

Ich glaube, da können wir alle zustimmen, nicht wahr?! Wir haben auf etwas so gehofft und dann ist es eingetroffen … und dann ?

 

Macht Geld glücklich?

Nehmen wir das Beispiel des Besitzes des Geldes und des Besitztums. Aus der Vorstellung, dass Geld glücklich macht, jagt man dem Geld nach. Aus dieser Jagd nach dem Glück vergisst man das Leben. Die Frage stellt sich: „Arbeiten wir, um zu leben oder leben wir, um zu arbeiten?“

Oder wie Sokrates einmal sagte: „Wir leben nicht, um zu essen, sondern wir essen, um zu leben.“ 

Frage Dich ganz konkret: „Worauf habe ich meinen persönlichen geschäftlichen Fokus gelegt?“ 

Wie kommt es, dass wir arbeiten, um zu leben und doch das Leben nicht finden? Was sind die treibenden Kräfte, die den Menschen bewegen, alles bzw. so viel für die Arbeit zu opfern? Was jagt der Mensch nach, wo er sich erhofft zu erhalten und es doch nicht erhält?

 

Ist es Geld, Einfluss, Macht, Wohlstand oder Prestige?

Die meisten leben, um zu arbeiten. Sie arbeiten zwar – machen die Arbeit zwar zu ihrem Leben – aber fühlen sich innerlich leer und unerfüllt. Burnout, Tinnitus, Herz- und Schlaganfall, Scheidungen, … sind oft die Konsequenz. Man schreit nach Work – life balance, um mehr Gleichgewicht zwischen Work und Life zu erhalten. Die Balance soll zwischen den vier Bereichen in Balance gebracht werden. Man kann in diesen Bereichen auch sehr viel verbessern und viel lernen. Die 4 Punkte erwähnt J. Seiwert in seinem Buch, 30 Minuten für deine Work-Life-Balance: 

1) Körper/Gesundheit; 

2) Leistung/Arbeit; 

3) Soziales Netzwerk/Familie; 

4) Eigenes Leben/Persönliche Entwicklung

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob es auch möglich wäre, „more life on work“© zu haben?! Wie kann man Sinn und Erfüllung in der Arbeit finden? Kann ich auch mehr Leben in die Arbeit bringen?

Wie komme ich zu einem ausgeglichenen Leben, wo ich das Gute auch genießen kann oder wie der weise Salomo in Prediger sagte: 

 „Es gibt nichts Besseres für den Menschen, als dass er isst und trinkt und seine Seele Gutes sehen lässt bei seinem Mühen.” Prediger 2,24

 

Ein Treffen der Reichsten

Vielleicht kennst Du die interessante Zusammenstellung von Glenn Bland (1972) der in seinem Buch Success, über ein Treffen der erfolgreichsten Männer im Edgewater Beach Hotel im Jahre 1923 schreibt:

  • Charles M. Schwab, Vorsitzender des größten Stahlkonzerns in USA
  • Samuel Insull, Inhaber eines riesen Energie- und Verkehrsunternehmens, der einen grossen Teil der elektrischen Infrastruktur gelegt hat
  • Howard Hopson, Präsident der größten US-Gasgesellschaft
  • Arthur Cutten, der größte Weizenspekulant
  • Richard Whitney, Präsident der New Yorker Börse
  • Albert Fall, Innenminister im Kabinett des Präsidenten
  • Jesse Livermore, einer der erfolgreichsten Spekulanten der Wall Street
  • Ivar Kreuger, die zentrale Figur im europäischen Zündwarenmonopol
  • Leon Fraser, Präsident der Bank of International Settlements

 

Wie sah aber das LEBEN nach 25 Jahren aus?

  • Charles M. Schwab war bankrottgegangen und lebte die letzten 5 Jahre vom geliehenen Geld
  • Samuel Insull starb auf der Flucht vor der Justiz im Ausland mit 84 Cent in der Tasche
  • Howard Hopson, verlor den grössten Teil seines Vermögens und lebte „geisteskrank“
  • Arthur Cutten, war bankrott, war wegen Steuerhinterziehung angeklagt und starb einige Monate danach am Herzinfarkt
  • Richard Whitney wurde zur Gefängnisstrafe verurteilt
  • Albert Fall, wurde nach 10 Monaten Haft begnadigt und starb mittellos zu Hause
  • Jesse Livermore, beging Selbstmord
  • Ivar Kreuger beging Selbstmord, indem er sich erschoss
  • Leon Fraser, beging Selbstmord

Wie kam es, dass trotz Geld, Einfluss, Macht, Wohlstand und Prestige das „Glück“ nicht angehalten hat? Dan Gilbert, Sozialpsychologe von der Harvard Universität sagte dazu: 

„We think money will bring lots of happiness for a long time, and actually it brings a little happiness for a short time.”

 

Ist Armut anzustreben?

Bitte versteh mich nicht falsch. Ich denke nicht, dass wir arm sein sollten, um glücklich zu sein. Auch in der Armut gibt es viel Leid und auch die Armen haben das Glück nicht gepachtet. 

 

Wieviel hängt von den Umständen ab?

Erstaunlich ist hier die Studie von Dr. Lyubomirsky, Dr. Sheldon und Dr. Schkade von den Universitäten in Kalifornien und Missouri, die besagt, dass nach den Glücksfaktoren nur 10 % unseres Glücks von den Umständen abhängt!

Es gibt auch eine Studie von der Uni in Illinois die diese Aussage bestätigt. In dieser Studie wurde der Glückslevel von Multimillionären und Durchschnittsbürger verglichen. Diener, Horwitz und Emmons haben Menschen mit einem Vermögen von 125 Millionen mit Menschen die einen Durchschnittsgehalt bekommen verglichen. Das Ergebnis war, dass der Glückslevel der Multimillionären etwas höher lag, aber “the effects are small”.

Die drei Wissenschaftler untersuchte hier demnach das Glückslevel von den reichsten Amerikanern – man bedenke, dass es diejenigen sind, die mehr als 10 Millionen Dollar jährlich verdienen und ihr persönlicher Glückslevel war nur gering höher, als die der Angestellten im Büro oder der Handwerker! 

 

Tolle Illustration zum Thema

S.Lyubomirsky´s Buch, The How of Happiness, führt einen interessanten Vergleich dazu auf: 

Nehmen wir an es kommen 100 Menschen in ein schönes Klassikkonzert. Diese Menschen repräsentieren ein volles Kontinuum am Glücklichsein. Einige wären überaus glücklich, einige weniger und einige wären total unglücklich. Könnte man jetzt mit dem Zauberstab alle 100 Menschen in das selbe Setting setzen (gleiches Haus, gleicher Ehepartner, gleicher Geburtsort, gleiches Gesicht, gleiche Schmerzen) würde der Unterschied ihres Glücklevels höchstens einen Unterschied von 10% darstellen.

Stelle Dir nun vor, Du verdienst gut, wohnst in einem traumhaften Haus. Deine gesundheitlichen Probleme sind nicht vorhanden und Deine Paarbeziehung einmalig.  

Und nun halte Dich fest: Dein Glückslevel wäre maximal 10 % höher wie jetzt, da DU selbst der Gleiche bleibst! Unser Denken ist jedoch oft dominiert von Gedanken, wie:

  • „wenn ich bloß den Richtigen / die Richtige finde….“
  • „Wenn ich nur diesen Job erhalte…“
  • „Wenn ich mir nur…..leisten kann…“
  • „Wenn….., dann wäre ich so glücklich…“

Die Tatsache lässt uns jedoch alle aufwecken, indem wir verstehen: 

 

„Wenn wir nicht heute glücklich sind, sind wir es Morgen auch nicht.”

Halten wir fest: Das Glück liegt nicht außerhalb von uns selbst! Und selbst, wenn wir dieses „Glück“ (Haus, Auto, Parnterschaft, Geld, etc.) erwischen sind wir nicht zufrieden – wenn wir nicht grundlegend unser Denken ändern!

 

Coaching ist lebensverändernd

Und deswegen ist Coaching mit Lenart Consulting so lebensverändernd, weil es wirklich um den Kern der Veränderung geht, nämlich um Dich! Hier gehts dann nicht einfach nur um Themen, sondern darum neue Gedanken und neue Einstellungen zu entwickeln, um das Leben in absoluter Freude geniessen zu können!

 

Mit Geld hat man weniger Sorgen

Aber Du sagst jetzt vielleicht, dass ein wenig doch von der Wahrheit übrig bleibt, dass wenn man genug Geld hat, dass man dann weniger Ängste und weniger Sorgen hat. Ich kann Dir von meinen Coachings versichern: Egal, wieviel Geld Du hast, Sorgen, Probleme, Ängste sind bei allen Menschen vorhanden! 

Es geht darum, dass Du lernst, wie Du mit den Herausforderungen umgehen kannst. Wie Du damit besser leben kannst, wie damals Tim Gallwey Tennis Spielern lehrte, wie sie ihre inneren Kämpfe besiegen können, damit die äußeren Siege gewonnen werden können.  

 

Wieviel Geld brauche ich?

In der Zeitung von Chicago – Chicago Tribune konnte man hierzu einen interessanten Artikel finden, der aussagt, dass diejenigen, die 30´000 Dollar im Jahr verdienen, sagen, dass sie 50´000 Dollar bräuchten und diejenigen, die mehr als 100´000 Dollar im Jahr verdienen, sagen, sie bräuchten 250´000 Dollar um zufrieden zu sein. 

In der Los Angeles Times konnte man lesen, dass die Reichen denken, dass sie nicht genug Geld haben, so das sie sich wirklich sicher fühlen. Eine Umfrage besagt, in der 792 Erwachsene befragt worden sind – von denen 500 mehr als 1 Million US Dollar in Aktien investiert haben, dass mehr Reichtum nicht mehr Glücklichsein bringe. In der Tat sagten ein Drittel derjenigen, die mehr als 10 Millionen US Dollar in Aktien investiert haben, dass Geld mehr Probleme mache, anstatt irgendwas löse. 

Ein Drittel sagte aus, dass genügend Geld zu haben, bedeute konstante Sorgen zu haben. Sie hätten mehr Sicherheit, sagten die Beteiligten, wenn sie nur doppelt so viel hätten. Im Artikel ist weiter zu lesen: „The more we have, the more we spend, the more we want“ sagt Judith Martindale, Multimillionärin. 

Weiteres wird in diesem Artikel beschrieben, dass Wohlstand nicht bedeutete, dass man sich weniger Sorgen um die Rente mache, denn diejenigen, die zwischen 1 und 10 Millionen Dollar in Aktien investiert haben, sich nicht sicher sind, ob es ausreichen wird für die Rente – nämlich einen Lebensstil zu haben, den sie gewohnt sind!

Wenn Du also wirklich Dein Zufriedenheitsgefühl verändern möchtest, liegt der Schlüssel daran, zu verstehen, wie Du denkst und tickst. Was Dir wichtig ist und ob es Werte und Einstellungen gibt, die Du unbewusst übernommen hast, die als Programm im Untergrund laufen und Dich dazu veranlassen, unglücklich zu sein.

Gerne helfe ich Dir im Coaching dabei, herauszufinden, wo die Knoten sind, um Dich zu einem erfüllten Leben zu begleiten!

© Kris Lenart – Lenart Consulting e.U.

 

Article teilen